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Lateinamerika-Nachrichten: Rechtsbruch als Weltordnung

Es ist nicht „komplex“. Unser Editorial zum US-Angriff auf Venezuela!

Die Redaktion der Lateinamerika-Nachrichten

Es ist nicht komplex. Der US-Angriff in Venezuela und die Entführung des de-facto-Präsidenten Nicolás Maduro ist klar völkerrechtswidrig. Dass Maduro ein autoritärer Staatschef ist, der mitverantwortlich für die politische und wirtschaftliche Krise Venezuelas ist, ändert nichts am Kern: Nach geltendem Völkerrecht darf niemand die Regierung eines anderen Landes stürzen. Gerade auf diesem Feld verfügen die USA allerdings über reichlich Erfahrung. Und Deutschland über ein reichliches Maß an opportunistischer Vergesslichkeit. Bundeskanzler Merz schrieb am Tag der US-Invasion auf X, man wolle sich für eine Einordnung Zeit nehmen. Auch später gab es kaum klarere Äußerungen.

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Aufruf zu nationalen und internationalen Aktionstagen Gerechtigkeit für Samir und Selbstbestimmung für die Pueblos „Gerechtigkeit von unten kann nur mit Erinnerung, Rebellion und Organisation errichtet werden.“

Aufruf zu nationalen und internationalen Aktionstagen Gerechtigkeit für Samir und Selbstbestimmung für die Pueblos „Gerechtigkeit von unten kann nur mit Erinnerung, Rebellion und Organisation errichtet werden.“

Aufruf zu nationalen und internationalen Aktionstagen

Gerechtigkeit für Samir und Selbstbestimmung für die Pueblos [1]

„Gerechtigkeit von unten kann nur mit Erinnerung, Rebellion und Organisation errichtet werden.“

Vom 19. bis 22. Februar 2026 oder wann immer es in euren Kalendern passt

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Veranstaltung: Geht da noch was Internationalismus? – zapatistische Selbstverwaltung unter Beschuss

08.02.26 (So)
Veranstaltung im Centro Sociale
Kaffee & Kuchen ab 15h
Podiumsdiskussion ab 16h
Sternstr. 2, 20357 Hamburg

Eingeladen sind Aktivist*innen aus verschiedenen Solidaritätsstrukturen mit
den Zapatistas in Chiapas, Mexiko. u.a. der Gruppe B.A.S.T.A. (Münster) und der Recherche AG (deinebahn.com).
Habrá traducción al español.

Wir fordern ein Ende der Gewalt gegen die CIPOG-EZ, UPOEG und CRAC-PF

Als internationale Beobachter*innen, Zivilgesellschaft und Menschenrechtsorganisationen des Europas von links und unten fordern wir die Regierung von Guerrero auf, die Schutzmechanismen für die betroffenen Gemeinden zu verstärken und für einen sofortigen Stopp der brutalen Angriffe zu sorgen.

Wir fordern, dass die kriminellen Gruppen wie „Los Ardillos“ strafrechtlich verfolgt werden und dem täglichen Morden, der Vertreibung, dem Verschwindenlassen von Personen, den Femiziden und den Angriffen auf die Gemeindepolizei ein Ende gesetzt wird.

Wir fordern, dass die von „Los Ardillos“ kontrollierten und bedrohten Gemeinden, wie die Gemeinden Tixtla, Chilapa de Álvarez, Chilpancingo, Atlixtac, Jose Joaquín de Herrera, Acatepec, Quechultenango, Juan R. Escudero, Tecoanapa, Acapulco, Estrella und el Terreno, in Frieden und Selbstbestimmung leben können.

Wir senden solidarische Grüße an die betroffenen indigenen Gemeinden, die Vertriebenen und die Gemeindepolizei und hoffen auf ein schnelles Ende der Gewalt.

Ihr seid nicht allein!

https://www.instagram.com/p/DUV-2rujLVx/