BUKO-Workshop: KI & Arbeit im kolonialen Verhältnis
09.05.2026 · 17:00 – 19:30 · Centro Sociale, Hamburg

BUKO-Workshop: KI & Arbeit im kolonialen Verhältnis
09.05.2026 · 17:00 – 19:30 · Centro Sociale, Hamburg

Geht da noch was Internationalismus?
Solidarität mit den Menschen in Cuba
27.März (Freitag) ab 14 Uhr
im Café Knallhart (Uni Hamburg)
Kaffeespezialitäten und Kuchen
Die Einnahmen gehen an den „Nuestra América Convoy“
https://nuestraamericaconvoy.org/
um 16 Uhr Gespräch mit Dias
ab 18 Uhr Musik aufgelegt in den Abend
Einführung: Carl Reiner und die Gruppe B.A.S.T.A.
La Montaña begleitet sieben Zapatistas, widerstandsleistende Nachfahren der Maya aus Mexiko, bei ihrer Seereise an Bord der »La Montaña«. Die Gruppe besteht aus vier Frauen, zwei Männern und einer nicht-binären Person, die von ihren Gemeinden ausgewählt wurden, um 500 Jahre nach der sog. spanischen Eroberung den Atlantik auf der entgegengesetzten Route zu überqueren. Obwohl die meisten vor dem Einsteigen noch nie das Meer gesehen haben, treten die Zapatistas tapfer eine Reise für das Leben an, um sich auf der anderen Seite des Atlantiks mit Widerstandsbewegungen aus Europa zu verbinden. Der Film zeigt die Reise und ermutigt, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. La Montaña feierte seine Weltpremiere auf dem Internationalen Filmfestival Rotterdam. Eintritt frei, Spenden erwünscht.
https://www.metropoliskino.de/home?film=3236
und
https://sperrstunde.org/events/2026-01-31-film-gegen-spende-la-montana-ezln-zapatista
Heute jährt sich das Verschwinden der 43 Studierenden aus Ayotzinapa, Mexiko, zum 10. Mal. Die Studenten waren in der Nacht zum 27. September 2014 auf dem Weg zu Protesten in Mexiko-Stadt. Um in die Hauptstadt zu gelangen, kaperten die mehrheitlich indigenen Lehramtsstudierenden Reisebusse – eine in der Gegend nicht ungewöhnliche Praxis. In der Stadt Iguala im Bundesstaat Guerrero wurden mehrere Busse von der lokalen Polizei aufgehalten. Über Stunden hinweg kam es zu diversen Angriffen durch lokale Polizeieinheiten und mutmaßliche Mitglieder des organisierten Verbrechens auf die Studierenden und unbeteiligte Zivilist*innen. Die Bilanz der Nacht: Sechs Menschen starben, 25 wurden verletzt, und 43 Studenten, die von der Polizei festgenommen wurden, sind seither verschwunden.
Die mexikanischen Regierungen haben das Verschwinden der 43 Studenten bis heute nicht aufgeklärt. Vor allem die Verwicklung des mexikanischen Militärs, das sich weiterhin weigert, relevante Unterlagen zur Aufklärung des Falls herauszugeben, bleibt ungeklärt.
Dieses Staatsverbrechen wurde auch mit illegal nach Guerrero importierten G36-Gewehren der deutschen Rüstungsfirma Heckler & Koch begangen. Der Fall zeigt exemplarisch, wie mexicanischen Sicherheitskräfte auf allen Ebenen mit der organisierten Kriminalität zusammenarbeiten und für Tausende von Menschenrechtsverletzungen verantwortlich sind.
Wir haben in Hamburg Poster ausgedruckt und ein bisschen plakatiert.
Es gibt noch ein paar gedruckte Poster im Café Knallhart und im Infoladen Schwarzmarkt


Das Netz der Rebellion veröffentlicht eine Unterschriften-Kampagne: