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Doku: La Montaña, Überfahrt der zapatistischen Delegation – Metropolis Kino

La Montaña

OV/Engl. UT

31.01.2617:00

Einführung: Carl Reiner und die Gruppe B.A.S.T.A.

La Montaña begleitet sieben Zapatistas, widerstandsleistende Nachfahren der Maya aus Mexiko, bei ihrer Seereise an Bord der »La Montaña«. Die Gruppe besteht aus vier Frauen, zwei Männern und einer nicht-binären Person, die von ihren Gemeinden ausgewählt wurden, um 500 Jahre nach der sog. spanischen Eroberung den Atlantik auf der entgegengesetzten Route zu überqueren. Obwohl die meisten vor dem Einsteigen noch nie das Meer gesehen haben, treten die Zapatistas tapfer eine Reise für das Leben an, um sich auf der anderen Seite des Atlantiks mit Widerstandsbewegungen aus Europa zu verbinden. Der Film zeigt die Reise und ermutigt, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. La Montaña feierte seine Weltpremiere auf dem Internationalen Filmfestival Rotterdam. Eintritt frei, Spenden erwünscht.

https://www.metropoliskino.de/home?film=3236

und

https://sperrstunde.org/events/2026-01-31-film-gegen-spende-la-montana-ezln-zapatista

Jahrestag des gewaltsamen Verschwindens von 43 Studenten aus Ayotzinapa, Mexiko

Heute jährt sich das Verschwinden der 43 Studierenden aus Ayotzinapa, Mexiko, zum 10. Mal. Die Studenten waren in der Nacht zum 27. September 2014 auf dem Weg zu Protesten in Mexiko-Stadt. Um in die Hauptstadt zu gelangen, kaperten die mehrheitlich indigenen Lehramtsstudierenden Reisebusse – eine in der Gegend nicht ungewöhnliche Praxis. In der Stadt Iguala im Bundesstaat Guerrero wurden mehrere Busse von der lokalen Polizei aufgehalten. Über Stunden hinweg kam es zu diversen Angriffen durch lokale Polizeieinheiten und mutmaßliche Mitglieder des organisierten Verbrechens auf die Studierenden und unbeteiligte Zivilist*innen. Die Bilanz der Nacht: Sechs Menschen starben, 25 wurden verletzt, und 43 Studenten, die von der Polizei festgenommen wurden, sind seither verschwunden.

Die mexikanischen Regierungen haben das Verschwinden der 43 Studenten bis heute nicht aufgeklärt. Vor allem die Verwicklung des mexikanischen Militärs, das sich weiterhin weigert, relevante Unterlagen zur Aufklärung des Falls herauszugeben, bleibt ungeklärt.

Dieses Staatsverbrechen wurde auch mit illegal nach Guerrero importierten G36-Gewehren der deutschen Rüstungsfirma Heckler & Koch begangen. Der Fall zeigt exemplarisch, wie mexicanischen Sicherheitskräfte auf allen Ebenen mit der organisierten Kriminalität zusammenarbeiten und für Tausende von Menschenrechtsverletzungen verantwortlich sind.

Wir haben in Hamburg Poster ausgedruckt und ein bisschen plakatiert.
Es gibt noch ein paar gedruckte Poster im Café Knallhart und im Infoladen Schwarzmarkt

Poster Ayotzinapa Infoladen Schwarzmarkt

Das Netz der Rebellion veröffentlicht eine Unterschriften-Kampagne:

Heute vor 10 Jahren verschwanden die 43 Studenten von Ayotzinapa unter Mitwirkung der mexikanischen Polizei und des Militärs mit deutschen Waffen! Unterschreibe hier, um die Aufklärung des Falls zu fordern und die Waffenexporte nach Mexiko zu stoppen!

Jahrestag des gewaltsamen Verschwindens von 43 Studenten aus Ayotzinapa, Mexiko! Unterschreibe jetzt für Gerechtigkeit!

VA 20.Juni, Hamburg – Argentiniens Präsident als Heilsbringer der Marktradikalen und Rechten

Veranstaltung am Donnerstag, 20. Juni um 19.00 Uhr an der Uni Hamburg (auch hybrid).

Eine gemeinsame Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg, des Lateinamerika Referats der Rosa-Luxemburg-Stiftung und des Arbeitskreises Plurale Ökonomik an der Universität Hamburg

https://hamburg.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/4614I/argentiniens-praesident-als-heilsbringer-der-marktradikalen-und-rechten?cHash=c312bc9c96974dfe59f2f71bf0fc0792

Carta abierta de movimientos sociales e instituciones sociales a los políticos de Hamburgo y Berlín

(update 19 de junio)

El 22 de junio, el presidente argentino Javier Milei va a recibir la Medalla Hayek de este año de manos de la Sociedad Hayek en Hamburgo. Los abajo firmantes piden que se cancele el acto y rechazan la visita de Milei a Alemania. Es necesario que les responsables políticos y sociales se posicionen claramente en contra de la política ultraderechista y extremadamente liberal de mercado de Milei. La visita de Milei promueve la creación de redes internacionales de extrema derecha y desestabiliza deliberadamente los logros del Estado del bienestar.

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