Höchster Alarm! Verhaftung von Jesus Plácido Galindo, Beauftragter des Concejo Indígena y Popular de Guerrero Emiliano Zapata – CIPOG-EZ

🚨Dringender Aufruf!🚨
Sofortige Freilassung von Jesús Placido Galindo, Mitglied der CIPOG EZ in Guerrero
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Höchster Alarm! Verhaftung von Jesus Plácido Galindo,

Beauftragter des Concejo Indígena y Popular de Guerrero Emiliano Zapata – CIPOG-EZ.

An die EZLN.

An den Congreso Nacional Indígena (CNI)-Indigener Regierungsrat (CIG).

An die Sexta Nacional e Internacional.

An diejenigen, die die Erklärung für das Leben unterzeichnet haben.

An die Pueblos Mexikos und der Welt.

An die Medien.

An die Menschenrechtsorganisationen.

Heute, am 17. Juli 2026, um 14:30 wurde der Compañero Jesus Plácido Galindo, Beauftragter des Concejo Indígena y Popular de Guerrero Emiliano Zapata – CIPOG-EZ und Mitglied der Koordinierungskommission des Congreso Nacional Indígena (CNI) verhaftet.

Der Compañero wurde an einer Kontrollstelle der Armee an der Kreuzung von Monte Alto, Landkreis San Marcos, in Guerrero festgenommen. Ca. 40 Mitglieder verschiedener Sicherheitskräfte befanden sich an dieser Kontrollstelle, Militärs, Ministeriumsbeamte sowie Bundesstaatenpolizei. Sie verhafteten den Compañero, fesselten ihn und durchsuchten das Fahrzeug, in dem er reiste. Sie informierten ihn, er sei wegen Mord, Entführung und organisiertem Verbrechen festgenommen – Delikte, die wir kategorisch verneinen. Wir erklären, dass es falsche Beschuldigungen sind, um die Organisierungsprozesse, an denen Jesus Plácido teilnimmt, zu zerstören. Nach seiner Festnahme wurde er in einen Pickup mit den Sigeln der Generalbundesanwaltschaft gebracht; sie machten jedoch keinerlei Angaben, wohin sie ihn bringen.

Am Morgen des heutigen Tages war er von Francisco Rodríguez Cisneros, Untersekretär des Ministeriums für politische und soziale Entwicklung des Bundesstaates Guerrero zu einem Treffen in Acapulco zitiert worden – da der Compañero Jesus Plácido Ressourcen für die Erneuerung des Belags einer Straße der Gemeinde Buenavista, Landkreis San Luis Acatlán, verwaltet. Es ist uns nun klar, dass dieser Termin eine Falle war, um den Compañero zu verhaften – deshalb machen wir Francisco Rodríguez für seine Verhaftung verantwortlich.

Bis zu diesem Augenblick ist der Verbleib des Compañero Jesus Plácido unbekannt. Obwohl mehr als zwei Stunden vergangen sind, gibt es keine Informationen darüber, welche Behörde ihn in Gewahrsam hält, keinen Vermerk über seine Festnahme, und seit seiner Inhaftierung ist der Notrufknopf des Schutzmechanismus nicht mehr aktiv, was die Sorge um seine körperliche Unversehrtheit und sein Leben verstärkt.

Seine Festnahme geschieht im Kontext der wachsenden Kriminalisierung gegen ihn. Im Februar 2026 wurden ihm die Schutzmaßnahmen entzogen, trotz des hohen Risikos mit dem er als Verteidiger [der Menschenrechte und der Pueblos] konfrontiert ist. Die Verfolgung hatte sich nach den nationalen und internationalen Anklagen nach dem letzten Überfall der narco-paramilitärischen Gruppe Los Ardillos gegen die Gemeinschaften des CIPOG-EZ in der Montaña Baja in Guerrero, nach der Vertreibung von 2.200 Personen, verschärft. Darin wurde die Komplizenschaft der drei Regierungsebenen bei diesen Angriffen angeprangert, sowie die Ausbreitung von kriminellen Gruppen in dieser Region zuzulassen. Später sperrte die Unidad de Inteligencia Financiera (UIF) die Bankkonten des Compañero, obwohl darauf lediglich 280 Pesos sind. Diese Maßnahme reiht sich in das Muster der Schikanen und Kriminalisierung gegen ihn ein.

WIR FORDERN UNMITTELBAR:

Sofortige und bedingungslose Freilassung des Compañero Jesús Plácido Galindo.

Dass die Behörden sofort über seinen Aufenthaltsort informieren.

Dass sein Leben, seine physische und psychische Unversehrtheit uneingeschränkt garantiert werden, wie auch die uneingeschränkte Achtung seiner Menschenrechte und eines ordnungsgemäßen Verfahrens.

Die Beendigung der Kriminalisierung, Verfolgung und Schikanen gegen Jesús Plácido Galindo sowie gegen Verteidiger*innen der Menschenrechte und der indigenen Pueblos.

Das dringende Eingreifen des Schutzmechanismus für Menschenrechtsverteidiger*innen und Journalist*innen, der Nationalen Menschenrechtskommission und internationaler Menschenrechts-organisationen, um seine Sicherheit zu garantieren und die Achtung seiner Rechte zu überwachen.

Wir machen die drei Regierungsebenen sowie die Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo für jeglichen Angriff auf sein Leben und seine Unversehrtheit verantwortlich.

Hochachtungsvoll,

MISIÓN CIVIL DE OBSERVACIÓN SEXTA.

 

¡ALERTA MÁXIMA! DETENCIÓN DE JESÚS PLÁCIDO GALINDO, PROMOTOR DEL CONCEJO INDÍGENA Y POPULAR DE GUERRERO EMILIANO ZAPATA.

 

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